Damit die Nördlinger eigenen Strom beziehen können, muss die Netzinfrastruktur ausgebaut werden.

Nördlingen – Am 5. Juni 2025 fand in Nördlingen ein Energie-Nachmittag unter dem Zeichen der regionalen Energiewende statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Fachleute und Entscheidungsträger kamen zusammen, um über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Energiepolitik zu diskutieren.

In seiner Eröffnungsrede richtete Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner ein deutliches Signal an die Politik: „Es darf keine Rückabwicklung der Energiewende geben. Wir müssen nach vorne schauen.”

Im Anschluss begrüßte Korbinian Rausch, Direktor für Projekte und Partnerschaften bei heimatwurzeln e.V., die Gäste. Er betonte die Bedeutung von regionaler Verantwortung, Bürgernähe und Akzeptanz für das Gelingen der Energiewende.

In einem Impulsvortrag thematisierte Luca Unger von Münch Energie regionale Photovoltaik und Agri-PV. Dabei betonte er, dass gerade die Menschen vor Ort in die Energiewende eingebunden werden müssen. Ein Teilnehmer der folgenden offenen Diskussionsrunde bestätigte: „Wir müssen den ‚kleinen Mann‘ für die Energiewende mitnehmen.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Nachmittags lag auf dem drängenden Thema Netzausbau. Der mangelhafte Ausbau und die unzureichenden Netzkapazitäten wurden dabei als zentrale Hürden für die regionale Energieversorgung identifiziert. Gleichzeitig wurde erörtert, wie sich durch eine verbrauchsnahe Energieerzeugung vor Ort – etwa durch Photovoltaik in Verbindung mit regionalem Verbrauch – die Kosten für den Netzausbau reduzieren lassen.

Die einhellige Forderung des Nachmittags lautete: Berlin muss handeln! Es bedürfe massiver Investitionen in die Netzinfrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen zu sichern und die Versorgungssicherheit – sowohl in der Energie- als auch in der Ernährungsversorgung – dauerhaft zu gewährleisten.

Der Nördlinger Energie-Nachmittag hat eindrucksvoll gezeigt: Die Menschen sind bereit, ihren Teil zur Energiewende beizutragen, sofern Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam handeln.

Über Deutsche Energie

Deutsche Energie erzählt die Energiewende als Chance für Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und wirtschaftliches Wachstum neu. Anhand von unternehmerischen best practices und mit Fokus auf die deutsche Energiesicherheit zeigt das Projekt, wie erneuerbare Energien ländliche Regionen stärken und Bürger sowie Unternehmen nachhaltig entlasten können. Deutsche Energie ist ein Projekt von heimatwurzeln e.V.

Website: deutsche-energie.eu

Über heimatwurzeln e. V.

heimatwurzeln e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bonn und setzt sich für bürgerlichen Klimaschutz ein. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus dem bürgerlichen Spektrum will der Verein die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen in der Mitte der Gesellschaft fördern. heimatwurzeln ist Teil des internationalen Netzwerks Our Common Home, das derzeit in 14 Ländern aktiv ist und Klimaschutz als gemeinschaftliche Aufgabe versteht.

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Julian Franz

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