Kluge Lösungen für starke Wirkung

Der Zukunftspreis Deutsche Energie zeichnet Menschen und Projekte aus, die zeigen, wie Energiewende gelingen kann. In Kommunen, Unternehmen, Vereinen und Initiativen. Gesucht werden konkrete Lösungen die zeigen: Eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung ist möglich.

Kluge Lösungen verdienen Sichtbarkeit

Unsere Energieversorgung verändert sich – und mit ihr die Verantwortung jedes Einzelnen.

Der Zukunftspreis macht Mut zur Gestaltung: Er zeigt, dass Veränderung möglich ist. Und dass sie dort beginnt, wo Menschen ins Handeln kommen.

Wir wollen vorbildliche Projekte und kluge Lösungen sichtbar machen, andere inspirieren und den gesellschaftlichen Dialog stärken.

Gesucht: Lösungen, die Energie vor Ort gestalten

Ausgezeichnet werden konkrete Projekte, die…

  • zur regionalen Energiewende beitragen
  • Menschen einbinden und Akzeptanz schaffen
  • Lösungen praxisnah umsetzen
  • Verantwortung übernehmen – ökologisch, wirtschaftlich, sozial

Das können zum Beispiel sein:

  • Bürgerenergieprojekte
  • Wärmenetze oder Energieberatung in Kommunen
  • Bildungs- und Beteiligungsformate
  • Betriebliche, gemeinnützige oder private Initiativen

Unter der Schirmherrschaft von Kerstin Schreyer

Kerstin Schreyer unterstützt den Zukunftspreis Deutsche Energie als Schirmherrin. Mit ihrem Engagement unterstreicht sie die Bedeutung konkreter Projekte für die Energiewende – und die Rolle von Initiativen, Unternehmen und Kommunen, die vor Ort Verantwortung übernehmen.

Sponsoren

Weitere Partner

bne Partner Zukunftspreis
IKND Partner Zukunftspreis

Teilnehmende

Projekte aus ganz Deutschland können eingereicht werden. Angesprochen sind zum Beispiel: Kommunen, Unternehmen, Vereine und Initiativen, Bürgerenergieprojekte o. ä. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Idee und ihre Wirkung vor Ort.

Einreichung

Reichen Sie Ihr Projekt bis zum 31.7.2026 über unser Onlineformular ein. Beschreiben Sie kurz: die Idee Ihres Projekts, wie es umgesetzt wurde, welche Wirkung es vor Ort entfaltet. Die Einreichung dauert nur wenige Minuten.

Bewerbung

Nach der Einreichung prüft unser Team die Angaben und meldet sich bei Rückfragen. Geeignete Projekte werden anschließend an die Jury weitergegeben.

Jury

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten, Praxisvertretern und Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Energiewirtschaft bewertet die Projekte. Dabei werden u. a. berücksichtigt: gesellschaftliche Relevanz, Umsetzbarkeit, Innovationskraft, Beteiligung der Menschen vor Ort.

Preisvergabe

Die besten Projekte werden im Rahmen der Preisverleihung des Zukunftspreises Deutsche Energie ausgezeichnet. Die ausgezeichneten Projekte erhalten öffentliche Sichtbarkeit und werden bundesweit vorgestellt.

Teilnahme

Die Teilnahme am Zukunftspreis Deutsche Energie ist kostenfrei.

Warum sich Mitmachen lohnt

Der Zukunftspreis lebt von Menschen, die mutig vorangehen und ihre Erfahrungen teilen. In kurzen Videos erzählen Projektverantwortliche, warum sie sich engagieren und warum sie ihre Ideen sichtbar machen möchten.

Preisgeld

Die Gewinnerprojekte jeder Kategorie erhalten ein Preisgeld von 5.000 Euro. Das Preisgeld kann frei für die Weiterentwicklung des Projekts oder neue Vorhaben eingesetzt werden.

Sichtbarkeit

Die ausgezeichneten Projekte erhalten ein Marketing-Kit, das ihre Arbeit sichtbar macht. Dazu gehören unter anderem: offizielles Siegel des Zukunftspreises, ein Kurzvideo zum Projekt, Presse- und Kommunikationsmaterialien. Damit können die Projekte ihre Auszeichnung nach innen und außen kommunizieren.

Projekt-Event

Die Preisträger erhalten eine finanzielle Unterstützung für ein eigenes Projekt-Event. Gefördert werden Veranstaltungen, die das Projekt sichtbar machen und Menschen vor Ort einbinden – zum Beispiel: Bürgerfeste, Schulveranstaltungen, Betriebsaktionen oder Tage der offenen Tür. 

Bühne für gute Ideen

Die ausgezeichneten Projekte werden öffentlich vorgestellt und als Beispiele für gelungene Energiewende sichtbar gemacht. So entstehen neue Kontakte, Austausch und Inspiration für weitere Initiativen.

Jetzt bis 31.7.26 bewerben!

Der Zukunftspreis Deutsche Energie richtet sich an Projekte aus ganz Deutschland, die zeigen, wie Energiewende praktisch umgesetzt wird.

Dabei spielt die Größe keine Rolle – entscheidend ist die Idee und die Wirkung vor Ort.

Für eine Bewerbung reichen zunächst einige grundlegende Informationen.
Die Einreichung dauert nur wenige Minuten.

Wie die Auswahl erfolgt

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.

Die Jury setzt sich aus Fachleuten, Praxisvertretern und Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft und Energiewirtschaft zusammen.

Bewertet werden unter anderem:

  • gesellschaftliche Relevanz
  • Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit
  • Innovationskraft
  • Beteiligung und Dialog

Die Preisvergabe findet im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt.

Portrait von Bertram Fleck, Landrat a.D. und Beirat von Heimatwurzeln sowie Jury-Mitglied des Zukunfspreis Deutsche Energie

Bertram Fleck

Landrat a.D.

„Nicht lange überlegen –
mitmachen ist immer ein Gewinn!“

Diesen Rat erteilt Bertram Fleck, Landrat a.D. allen, die ein innovatives Energieprojekt vorzuweisen haben. Für ihn liegt die Stärke des Zukunftspreises darin, dass er gezielt Projekte aus der Praxis sichtbar macht – insbesondere Initiativen aus Kommunen, Verbänden oder von engagierten Einzelpersonen, die mit pragmatischen Lösungen große Wirkung erzielen.

Als Jurymitglied achtet er vor allem auf die Vorbildwirkung: Projekte sollen andere inspirieren, zur Nachahmung anregen und zeigen, wie Fortschritt konkret umgesetzt werden kann.

Bertram Fleck bringt seine langjährige Erfahrung in der kommunalen Transformation in die Jury mit ein. Als ehemaliger Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises hat er gezeigt, wie erfolgreiche Energieprojekte vor Ort umgesetzt werden können – ausgezeichnet unter anderem als „Energie-Kommune des Jahrzehnts“.

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Dr.-Ing. Simon Herzog

Wissenschaftler

„Nichts ist so ansteckend wie eine gute Idee!“

Davon ist Simon Herzog überzeugt – und liefert gleich konkrete Beispiele, warum erneuerbare Energien nicht nur klimafreundlich, sondern auch rentabel sind: Er rechnet vor, dass Solarstrom vom eigenen Dach für unter 10 Cent pro Kilowattstunde erzeugt werden kann – mit Speicher für 15 rund Cent. Damit lässt sich ein E-Auto für unter 3 Euro pro 100 Kilometer laden. Ein Argument, das gerade in Zeiten hoher Spritpreise unschlagbar ist. 

Als Jurymitglied des Zukunftspreises Deutsche Energie sucht er gezielt nach Projekten, die Innovation und Umsetzung zusammenbringen – und zeigen, wie aus guten Ideen skalierbare Lösungen werden.

Simon Herzog ist Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Energietechnik (RWTH Aachen University) und forschte an der Technical University of Munich zu Energiesystemen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. Heute leitet er Projekte zur Förderung von Energie- und Mobilitäts-Start-ups und bringt dabei Wissenschaft und Praxis zusammen.

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Jan Gustav Franke

Geschäftsführender Gesellschafter

„Regionale Projekte sind zentral für Versorgungssicherheit und Akzeptanz.“

Für Jan Gustav Franke steht fest, dass der Hebel für Fortschritt in der konsequenten Integration und Umsetzung vor Ort liegt. Wer beim Zukunftspreis mitmacht hat die Chance, sein persönliches Projekt und seine Wirksamkeit zu zeigen. So entstehen im besten Fall aus Einzelprojekten übertragbare Modelle. Deshalb ist Franke bei den vorgestellten Projekten die Tragfähigkeit in Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Energiewende sowie die Skalierbarekeit der Lösungen besonders wichtig.

Jan Gustav Franke ist geschäftsführender Gesellschafter der Utility Partners GmbH, einer Unternehmensberatung für Energiewirtschaft. Sein Fokus liegt darauf, Unternehmen der Energiewirtschaft fit für die Herausforderungen der Energiewende zu machen und Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu erarbeiten.

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Dr. Meike Düspohl

Diplom Landschaftsökologin

„Tue Gutes und rede darüber!“

Meike Düspohl ist Klimaschutzmanagerin des Landkreis Rotenburg (Wümme). Die Diplom-Ökologin weiß, dass ein gutes Zusammenleben in Gemeinden und Kommunen auch aus viel persönlichem Engagement Einzelner besteht. Besonders überzeugend sind für sie ehrenamtlich getragene Initiativen wie Energiegenossenschaften und Lösungen, die weiterdenken: Projekte mit Mehrfachnutzen im Sinne der Kreislaufwirtschaft – wie eine Kantine, die aus Essensresten Energie und Dünger gewinnt. Perfekt sind solche Projekte mit der richtigen Öffentlichkeitsarbeit, die der Zukunftspreis liefert: Er bringt Projekte auf die Bühne, stärkt Netzwerke – und würdigt Engagement.

Dr. Meike Düspohl entwickelte in ihrem Promotionsprojekt an der Universität Frankfurt (Main) gemeinsam mit relevanten Entscheidungsträgern Strategien zum Ausbau der Regenerativstromerzeugung.

Presse

Auch in der Öffentlichkeit findet Deutsche Energie und der Zukunftspreis Resonanz. Hier finden Sie ausgewählte Beiträge, die das Projekt in Fachmedien, Lokalzeitungen oder Online-Plattformen eingeordnet haben.

Noch Fragen?

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Wir freuen uns über Ihre Nachricht – persönlich, unkompliziert, auf Augenhöhe.

Im Gespräch mit Kerstin Schreyer

Warum sie die Schirmherrschaft übernommen hat und welche Rolle Projekte vor Ort für die Energiewende spielen.

Frau Schreyer, warum haben Sie die Schirmherrschaft für den Zukunftspreis Deutsche Energie übernommen?

Als energiepolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion habe mich sofort entschieden die Schirmherrschaft zu übernehmen, als die Anfrage von heimatwurzeln e.V. kam. Wir haben bei der Energiewende schon viel erreicht – aber wir haben auch noch einen weiten Weg vor uns. Der Zukunftspreis möchte Best Practice Beispiele sichtbar machen – und genau das brauchen wir, um die Energiewende voranzubringen.

Deutschland steht vor großen energiepolitischen Herausforderungen. Welche Rolle können konkrete Projekte vor Ort für den Erfolg der Energiewende spielen?

Die Energiewende ist eine Riesenherausforderung, eine Herausforderung, die wir nicht theoretisch, sondern nur praktisch lösen können. Ohne konkrete Projekte vor Ort werden wir es nicht schaffen, eine gute Umsetzung vor Ort ist entscheidend.

Der Zukunftspreis zeichnet innovative Energieprojekte aus ganz Deutschland aus. Welche Signalwirkung kann ein solcher Preis für Wirtschaft und Gesellschaft haben?

Ein Preis zeigt immer auf, dass ein Projekt besonders gut ist. Besonders gute Lösungen führen immer zu Nachahmern. Das wäre im Sinne der Energiewende wünschenswert. Kleine, lokale Top-Projekte, die durch den Preis eine Breitenwirkung entfalten und andernorts umgesetzt werden und die Energiewende voranbringen.

Welche Art von Innovationen wünschen Sie sich besonders für die Energiezukunft Deutschlands?

Das Wichtigste für mich ist, dass wir ideologiefrei an die Sache rangehen. Es gibt keine guten bzw. schlechten Energieträger – wir werden Innovationen in allen Bereichen brauchen, wenn die Energiewende gelingen soll. Wir müssen breit denken.

Welche Botschaft möchten Sie Menschen mitgeben, die heute an neuen Lösungen für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung arbeiten?

Bleiben Sie auch bei Rückschlägen am Ball, wenn es einfach wäre, dann könnte es jeder! Die Energieversorgung der Zukunft ist eines der zentralen Themen unserer Gesellschaft, gute Lösungen werden immer Abnehmer finden.

Frau Schreyer, vielen Dank für das Gespräch!